Einer
der Hauptgründe für die allgemein schlechte Volksgesundheit
ist, dass nur noch ganz wenig Menschen im „goldenen“ Säure-Basen-Gleichgewicht
sind. Die Gründe hierfür sind den meisten Menschen hinreichend
bekannt. Zum einen wäre da die unausgewogene Ernährung. Viel
zu viel Fleisch, weißes Mehl und Zucker, - viel zu wenig „lebendige“ Nahrung
in Form von frischem Obst und Gemüse, am besten roh. Zum anderen
tragen Genussdrogen wie Nikotin, Alkohol, Kaffee, Schokolade und Medikamente
weiter
dazu bei, das Säure-Basen-Gesundheitsgleichgewicht nachhaltig negativ
zu beeinflussen, ganz zu schweigen von den vielen äußeren
Faktoren, wie Umweltvergiftung, Schadstoffe, Schwermetalle, Strahlen
sowie einer
Menge weiterer Toxine, die direkt oder indirekt in den Körper induziert
werden.

Was
versteht man überhaupt unter Säure-Basen-Gleichgewicht?
Ob etwas „sauer“ oder „basisch“ ist, wird über
den so genannten pH-Wert definiert. „pH“ kommt aus dem
Lateinischen und steht für „potentia hydrogenii“ oder
ausgedeutscht, „Kraft
des Wasserstoffs“. Wie „kraftvoll“ der Wasserstoff
ist, richtig sich nach der Anzahl seiner
Elektronen.
Generell
kennt das Wasserstoffatom drei Zustände:
1
Proton und 1 Neutron im Kern, auf der äußeren Schale 1 Elektron
(entspricht pH Wert 7). Diese Konstellation stellt ein ausgewogenes
Kräftegleichgewicht
dar. Eine andere Variante wäre „H+“, also 1
Proton und ein 1 Neutron, aber kein Elektron entspricht einem
pH Wert zwischen
0 und 6,9
- sauer). Das Atom ist ungesättigt und versucht ein „freies“ oder „bindungsfreudiges“ Elektron
zu ergattern, ähnlich, wie es auch „freien Radikalen“ zu
eigen ist. Die dritte Form des Wasserstoffes, „OH-“,
die man auch als „negative
Wasserstoffionen“ umschreibt, haben zwar auch 1 Proton
und 1 Neutron, jedoch 2 Elektronen. So kann das „OH-“ Atom
ein Elektron abgeben, ohne dass es dadurch instabil wird (entspricht
einem pH Wert
zwischen 7,1
und 14 - basisch). Liegen also Elektronen Defizite vor, so spricht
man von „sauer“,
liegen Überschüsse an Elektronen vor, dann spricht
man von „basisch“. Dieses Kräfteverhältnis
wird in einer begrenzten Skala definiert, die von 0 bis 14 reicht. „
0“ ist das saure, „14“ das basische Maximum. „7“ ist
er Neutralwert, der immer dann gegeben ist, wenn ebenso viele „OH-“ Atome
vorhanden sind wie „H+“Atome. Der Mensch ist „basisch“ geprägt.
So variiert der pH Wert des Blutes zwischen 7,35 – 7,45,
der des Fruchtwassers im Mutterleib liegt sogar bei 8. Derlei
maximale
Basenwerte zeugen von höchster
Gesundheitskraft, die man nur im jüngsten Kleinkindesalter
erreichen kann. Mit jedem weiteren Tag, geht es unscheinbar,
aber kontinuierlich
in den „sauren“ Bereich. 
Bedeutung
des Säure-Basen-Gleichgewichts für
die Organe
Wie wichtig die Wahrung des Säure-Basen-Gleichgewichts ist, wird
deutlich, wenn man bedenkt, dass bereits geringste Abweichungen des Blut
pH-Wertes
zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann. Damit
also dieses sensible Gleichgewicht erhalten werden kann, legt
der Körper verschiedene
Puffersysteme an. Eines davon wäre in diesem Zusammenhang
der Blutfarbstoff Puffer (Hämoglobinpuffer), welcher z.
B. bei Anämie drastisch
absinkt. Die Niere ist nicht nur eines der wichtigsten Hormonausschüttenden
Organe, sie hat auch primäre Funktion bei der Absorption
von Säuren.
Eine unzulängliche Basenpflege kann zu drastischen Symptomen
(diffuser (Hormon-) Stoffwechsel, ... ), bis hin zum vorzeitigem
Ableben führen. Auch die Lunge ist ein wichtiges Säure-Basen-Regulativ.
Sie steuert durch das Abatmen den Anteil an Kohlensäure.
Verschiedene Atemtechniken, die heute fälschlicherweise
der Esoterik zugeordnet werden, jedoch zur Exoterik gehören,
basieren auf Grundlage der höchst möglichen
Kohlensäure Absorption. Auch die Leber ist stark abhängig
vom Säure-Basen-Gleichgewicht.
Nur im basischen Bereich kann die Leber dauerhaft ihr volles
biochemische Leistungspotential entfalten. Bei weltweit rund
300 Mio. Hepatitis B Infektionen
und der etwa im selben Größenverhältnis Lebergeschädigten,
macht es durchaus Sinn, sein Handeln auf die Grundfunktionen
seiner Lebensbewahrenden Organe auszurichten. Soweit ein kurzer
Abriss zur Wichtigkeit des Säure-Basen-Gleichgewichts
auf die Organe. Natürlich könnte hier auch das Herz,
Dick- und Dünndarm, die Blase, die Milz, ... usw aufgeführt
werden, doch würde das zu weit führen. Doch bedenkt
man, welch immense Auswirkungen das Säure-Basen-Gleichgewicht
in der Pathobiochemie hat, so wird einem klar, dass man sich
gezielt entscheiden muss, ob man auf
der „sauren“, pathogenen, oder aber auf der „basisch“,
gesunden Seite des Lebens wandelt. Man bedenke, dass die etwa
10.000 spezifischen Enzyme, damit sie ihrer katalytischen Aufgabe
nachkommen können, was
wiederum eminent wichtig für den gesamten Stoffwechsel ist,
am Ort ihres Wirkens einen ebenfalls spezifischen pH Wert vorfinden
müssen.
Sind die Basenpuffer erschöpft, oder der Körper zu
sehr „verschlackt“,
dann kann das ausgewogene pH Niveau nicht gehalten werden. Die
Folge ist der pathologische Absturz.

Welchen
Einfluss hat der Mensch auf das Säure-Basen-Gleichgewicht
Eigentlich hat der Mensch nur die Möglichkeit, sein Säure-Basen-Niveau
durch gezielt basische Ernährung positiv zu beeinflussen.
Dabei sollte man Abstand von der irrigen Meinung nehmen,
mit Milch und Milchprodukten
könne man Calcium in den Körper schleusen. Dies
mag bei Kleinkindern, Rindern, Schafen und Ziegen der Fall
sein, jedoch nicht beim ausgewachsenen
Menschen. Es fehlen die Enzyme um die Milchproteine abzubauen.
So entpuppt Milch sich als Calcium Räuber. Der regelmäßige
Verzehr führt darüber hinaus auch zu Ablagerungen,
- Schlacken die sich im Gewebe einlagern und damit zur vermehrter
Säurebildung beisteuern. Anders verhält es sich
bei den Sango Korallensedimenten oder bei der Lithothamnium
Alge, die über ein Höchstmaß an bioverfügbaren
Calcium verfügen. Der Calciumgehalt des Sango Korallensediments
liegt etwa bei 35 %, derjenige der Lithothamnium Rotalge
bei etwa 30 %. Nur ein
Gramm dieser beiden Basenbildner bringen 100 ml Wasser mit
einem Anfangs pH Wert von 7,28 (18° C.) auf einen pH
Wert von 8,0 – 8,2. Ähnliche
Werte erhält man lediglich vom Basen Klassiker Natriumbikarbonat
oder Natron, wie es im Volksmund heißt. Im Gegensatz
zu vielen künstlich
zusammengestellten Calcium Präparaten die oftmals,
gerade auf nüchternen
Magen eingenommen, zu Unverträglichkeiten und Durchfällen
führen
können, ist das „Bio-“ Calcium der Sango
Koralle oder Lithothamnium Alge sehr gut verträglich.
Soweit zum Ernährungsaspekt,
bei dem die phänomenale Wirkung negativer Wasserstoffionen
in Form nanocolloider Mineralien nicht
unerwähnt
bleiben darf. Ernährungstechnisch lässt sich ein
optimaler Basenwert nur dann erreichen, wenn man sich basisch
ernährt und saure Nahrungsmittel
weitestgehend meidet. Zu den sauren Nahrungsmitteln gehören
vor allem: Fleisch, weißer Zucker (auch Schokolade,
... etc.), weißes
Mehl, Alkohol, Kaffee, Mineralwässer, Limonaden (vor
allem Cola !), um nur einige zu nennen. Auch wenn diese Nahrungsmittel
nicht direkt den
pH Wert absenken, so ist es so, dass sich durch die Einnahme
derartiger Nahrungsmittel Schlacken im Organismus bilden.
Diese Schlacken stellen
quasi den Anteil der Nahrung dar, der vom Körper nicht
ernährungsphysiologisch
verwertet werden kann. Letztendlich handelt es sich bei Schlacken
um etwas wie jedermann es als „Klärschlamm“ aus
der Wasseraufbereitung kennt. Auch dieser Klärschlamm
muss entsorgt werden. Stellen Sie sich vor man beläßt
den Klärschlamm einfach im Auffangbecken, wo
er sich mehr und mehr anreichert. Das Ergebnis wäre
eine immer intensivere Belastung des gereinigten Wassers.
Hinzu
kommt,
dass der
Schlamm eine immens großen
Vielzahl pathogener Mikroben Nahrung bietet. Ohne permanente
Klärschlammbereinigung
würde eine Reinigung auf Dauer den Sinn einbüßen,
da mit jedem Reinigungsprozess neuer Klärschlamm anfällt
der das gereinigte Wasser in immer höherem Maße
verunreinigt. Etwa genau so verhält
es sich mit unserem Körper. Der Körper des zivilisierten
Neuzeitmenschen degradiert immer mehr zum Endlager für
Giftschlacken, die nicht nur das körperliche Milieu
vergiften, sondern auch noch eine schier unerschöpfliche
Nahrungsquelle für die mannigfaltigsten Schadmikroben
bieten. So wird die Ursache für so ziemlich alle Krankheiten
gelegt, - es ist letztendlich nur eine Frage der Zeit bis
die tickende Zeitbombe explodiert. So sollte
man neben einer basischen Ernährung auch regelmäßige
Entgiftungs-, Ausleitungs- und Entschlackungskuren machen.
Hier, liebe Leser, arbeitet
man an einem Basispfeiler der guten Gesundheit. Deshalb sollte
man, um sich unangenehme und langwierige Entschlackungsprozesse
sowie Übersäuerung
und deren Folgen zu vermeiden, vom Grunde auf basisch pflegen
und ernähren.
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doch in erster Linie ist jeder einzelne aufgefordert, sein
Leben den Gesetzen
körperlicher und geistiger Gesundheit zu unterstellen.
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